MEDIAKRAFT: Offizielles Statement zu Ungespielt-Fall

MEDIAKRAFT: Offizielles Statement zu Ungespielt-Fall

MEDIAKRAFT: Offizielles Statement zu Ungespielt-Fall

0 Kommentar(e) 📅21 Dezember 2014, 18:26

Mediakraft hat auf die Vorwürfe des YouTubers und Let’s Players Ungespielt nun innerhalb einer Stellungnahme reagiert.

Nachdem der YouTuber Ungespielt in seinem VLOG (Video Blog, eine Art Tagebuch in Videoform Anm.d.Red.) davon berichtet hat, dass er seine beiden YouTube-Kanäle „Ungespielt“ und „Ungefilmt“ Aufgrund von Rechtsstreitigkeiten mit dem Netzwerk „Mediakraft“ nicht weiter betreiben wird, ging ein Ruck durch alle Sozialen Netzwerke. Etliche Attacken gegen Mediakraft in Form von Kommentaren und „Anti-Mediakraft“ Facebook-Seiten wurden gestartet.

Der neue Kanal von Herrn Wiefels hat innerhalb von nur zwei Stunden bereits mehr als 100.000 Abonnenten erreicht. Nun hat sich auch das verhasste Netzwerk Mediakraft zu dem Thema geäußert und eine offizielle Stellungnahme auf ihrer Facebookseite veröffentlicht. In dieser äußert sich Geschäftsführer Spartacus Olsson (sehr warscheinlich ein Pseudonym Anm.d.Red.) zu den Vorwürfen von Simon Wiefels (Ungespielt). Laut ihm seien Vertragsbedingungen nicht eingehalten worden.

Wer von beiden Parteien ist tatsächlich im Recht?

Antwort auf diese Frage, kann wohl ab jetzt nurnoch ein Gericht geben.

„Der Videomacher Simon Unge, auf YouTube bekannt als „Ungespielt“, hat mit uns eine juristische Auseinandersetzung begonnen. Das bedauern wir sehr. Wir hätten uns gewünscht, diesen Streit auf andere Weise beilegen zu können. Vor gut einem Jahr haben wir uns auf eine Zusammenarbeit geeinigt, mit klaren Vertragsregeln, die keine Fragen offen lassen.

Wir halten uns daran und sind deswegen begeistert, dass wir zu einer Steigerung der Reichweite von rund zwölf Millionen auf bis zu 30 Millionen monatliche Videoabrufe und zu einem Zuwachs von einer Million Abonnenten seit Beginn der Partnerschaft aktiv beigetragen haben.

Nun ist es so, dass Simon Unge einen gültigen Vertrag unterschrieben hat, der nicht einseitig aufgehoben werden kann. Viele Leistungen, die wir Simon Unge angeboten haben (Zahlung sämtlicher Leistungen für den Besuch bei der VidCon in den USA, Finanzierung eines Roadtrip durch Europa mit befreundeten YouTubern, Hilfe bei der Organisation der Longboardtour) hat er ausgeschlagen.
Darüber hinaus ist es falsch, dass Mediakraft Networks “Ungespielt” bei der Longboardtour nicht unterstützt haben soll. Er hat ein Product Placement in fünfstelliger Höhe angeboten bekommen. Dennoch hat er – nicht vertragsgemäß – ein Vermarktungsangebot eines Wettbewerbers von Mediakraft angenommen. Eine gleichzeitige Vermarktung über Dritte schließen wir nicht aus – sie muss aber in Absprache mit uns erfolgen und geregelt werden.
Und das ist bei Simon Unge nicht passiert. Damit schädigt er das gesamte Netzwerk mit allen Mitarbeitern und Partnern. Mediakraft Networks hat eine Verantwortung für seine Mitarbeiter und seine Vertragspartner.
Wenn unsere Verträge nicht eingehalten werden, würden wir unsere Geschäftsgrundlage in verantwortungsloser Weise gefährden. Den Weg vor Gericht hat “Ungespielt” eingeschlagen. Nun sind wir als Unternehmen gezwungen, diesen Weg mitzugehen. Mediakraft als führendes Multi Channel Netzwerk in Deutschland investiert viel in seine Partner.
Das ist die Basis unseres Geschäfts.
Doch es gelten Regeln, an die sich alle Beteiligten zu halten haben. “Ungespielt” hat in seinem Video Kritik an Mediakraft Networks geäußert. Wir nehmen diese Kritik sehr ernst. Wir arbeiten tagtäglich daran die vielen Services, die wir unseren Partnern bieten, auszubauen.
Wir helfen unseren Partner, Reichweite aufzubauen, damit sie eine langfristige Perspektive als Online-Videomacher haben können. Wir unterstützen bei Produktion und Kreation von neuen Inhalten. Wir schützen die Inhalte unserer Partner und wahren ihre Rechte auf den verschiedenen Plattformen. Auch “Ungespielt” hat von diesen Leistungen profitiert. Zahlreiche Partner bekunden ihre Zustimmung zu Mediakraft und bedanken sich für die Unterstützung, die sie in unserem Netzwerk erhalten haben.
Wir haben vielen Künstlern dabei helfen können, ihren Weg auf YouTube zu gehen und sich als erfolgreiche Entertainer zu etablieren. Diesen Weg wollen wir weitergehen. Wir stehen hinter unseren Partnern und werden sie weiter dabei unterstützen, mit ihrer Arbeit Millionen Zuschauer erreichen zu können. Wir bedauern diesen Streit und hoffen auf ein schnelles, gütliches Ende.

– Spartacus Olsson, CEO Mediakraft Networks“

 

Fakt ist: Wenn es sich bei Mediakraft um einen Standard Vertrag handelt, so ist dieser ohne jedgliche Finanziellen Mittel belegt. Auch ist eine Vertragslaufzeit von mindestens 2 Jahren beabsichtigt. Danach eine automatische Verlängerung bei nicht Kündigung. Seit Jahren wird Mediakraft immer mehr von YouTubern (meist erfolgreichen) verlassen.

Stefan Kallay
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Stefan Kallay hatte die Vision, ein Spielemagazin zu eröffnen, welches von Spielern für Spieler schreibt.
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